Hamburg, Chicago, London – und jetzt Berlin!

By 28. September 2015Allgemein

Es ist noch gar nicht lange her, dass Eliud Kipchoge seinen ersten Marathon lief und damals den Haspa Marathon Hamburg 2013 gewann. Nun darf Eliud sich neben Hamburg, Chicago und London auch zu den Siegern des Berlin Marathons zählen. Am vergangenen Sonntag gewann er das Rennen souverän in 2:04:00 Stunden. Dabei verbesserte er seine persönliche Bestleistung und führt nun die weltweite Marathon-Bestenliste an – und das obwohl sich während des Rennens die Innensohlen seiner Schuhe lösten.

Eliud Kipchoges Landsfrau aus Kenia, Gladys Cherono, trat in Berlin ebenfalls sehr stark auf: sie blieb unter der 2:20-Stunden-Grenze und gewann in 2:19:25.

Mehrere deutsche Läufer und eine Läuferin waren in Berlin mit dem Ziel an den Start gegangen, die vom Deutschen Leichtathletik Verband geförderte Olympianorm für Rio 2016 zu unterbieten. Anna Hahner war zwar die schnellste Deutsche, verpasste mit ihrer Zielzeit von 2:30:19 aber leider die geforderte Qualifikationsnorm von 2:28:30. Die DLV-Olympianorm für Männer steht bei 2:12:15 – auch diese Norm wurde in Berlin nicht geknackt. Dennoch konnten sich Philipp Pflieger (2:12:50) und Julian Flügel (2:13:57) über eine neue Bestzeit im Marathon freuen. Julian Flügel hatte bereits beim diesjährigen Haspa Marathon Hamburg im April einen tollen Auftritt, als er als bester Deutscher über den roten Teppich ins Ziel kam.

Damit der Traum von den Olympischen Spielen weiter gehen kann, werden wir in Hamburg alles daran setzen, am 17. April 2016 ein optimales Rennen zu schaffen, um bei der Erfüllung dieser Qualifikationsnormen zu helfen.

Zum Schluss wollen wir noch allen Finishern des Berlin Marathons herzlich gratulieren – wir freuen uns über diesen schönen Erfolg mit euch!