Weltmeister gegen Weltrekordler: Das Elite-Feld 2017 steht

MARATHON: Haspa Marathon Hamburg 2015,
Elite, Strecke,  *** Local Caption *** copyright: HOCH ZWEI/Malte Christians

Hamburg, 1. Februar 2017. Im Rahmen einer Presserunde wurden die großen Namen beim 32. Haspa Marathon Hamburg bekannt gegeben. Am 23. April erwartet uns in Hamburg ein spannender Zweikampf zwischen dem Olympiasieger Stephen Kiprotich (Uganda) und dem Junioren-Weltrekordler Tsegaye Mekonnen (Äthiopien). Der 22-jährige Mekonnen ist dabei der schnellste je gemeldete Marathonläufer in Hamburg. 2014 gewann er mit 19 Jahren den Dubai Marathon in 2:04:33 Stunden und knackte dabei den Junioren-Weltrekord. Doch in Hamburg trifft der junge Äthiopier auf harte Konkurrenz. Sein größter Widersacher wird kein geringerer als der Olympia-Sieger von 2012, Stephen Kiprotich sein. Kiprotich war damals der Sensationssieger bei den Olympischen Spielen in London, als er als erster Ugander in der Geschichte Gold im Marathon holte. Im Jahr darauf versüßte er sich den Erfolg mit dem Weltmeistertitel in Moskau. Lag Kiprotichs Fokus bisher auf Medaillen, hat er sich in Hamburg seine eigene Hausmarke vorgenommen und will eine neue Bestzeit von 2:05… aufstellen. Ein Ziel, zu dem ihm die Wettkampforganisation in der Hansestadt verhelfen möchte.

„Die Läufer kommen nicht des Geldes wegen nach Hamburg, nicht weil es hier die höchsten Siegesprämien gibt“, erklärt der Renn-Chef Frank Thaleiser. „Sie kommen, weil wir den Läufern das perfekte Rennen bieten können.“ Zum perfekten Rennen gehören ein starkes Feld, Top-Pace-Maker und zusätzlich eine erstklassige Rennbetreuung. Die Strecke in der Elbmetropole ist eine der schnellsten der Welt (Rekord 2:05:31) und wenn das Wetter mitspielt, sind schnelle Zeiten vorprogrammiert.

Es bleibt also spannend, ob im April der Weltrekordhalter oder der Weltmeister die Nase vorne haben wird.

Der Haspa Marathon Hamburg bleibt auch 2017 mit der Verpflichtung der Elite-Athleten seiner Linie treu, ein dichtes und hochqualitatives Spitzenfeld an den Start zu bringen. So haben acht der Top 10 der Männer bereits eine Bestzeit von 2:10:00 Stunden vorzuweisen –  und wollen auf der schnellen Strecke in Hamburg diese weiter steigern.

Übersicht Elite-Feld der Männer

  1. Stephen Kiprotich                           UGA/1989          2:06:33
  2. Tsegaye Mekonnen                       ETH/1995            2:04:32
  3. Guye Adola                                       ETH/1990            debut
  4. Limenih Getachew                         ETH/1990            2:06:49
  5. Joel Kimurer                                      KEN/1988            2:07:48
  6. Robert Chemosin                            KEN/1989            2:08:05
  7. Japhet Kosgei                                   KEN/1988            2:08:08
  8. Gilbert Masai                                    KEN/1981            2:09:49
  9. Joshua Kipkorir                                KEN/1994            2:09:50
  10. Stanley Koech                                  KEN/1985            2:10:58
  11. Reuben Maiyo                                 KEN/1991            debut