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Monday Motivation

Eisen-Booster: ´Kale`, oder schlicht Grünkohl!

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Er hat gerade Saison, ist regional, preiswert, meist unbehandelt und boostet extrem das Immunsystem, insbesondere in Verbindung mit Sport (Bewegung). Er ist förmlich eine Nährstoffbombe, reich an Vitamin C & B6, stärkt Immunsystem & Bindegewebe und beugt Erkältungen vor, Vitamin A (Betacarotin, Augen), Vitamin K (Knochen), Magnesium & Phosphor (Energiestoffwechsel), Kalium, Calcium, Kupfer, Eisen (Blut, Sauerstofftransport) sowie Ballaststoffen und Chlorophyll – der Grünkohl!

Proteinreich mit 3,5mg Protein, Low-Carb (Kohlenhydrate) 2,1g, Fett 0,8g sowie Ballaststoffen 3,5g auf 100g.

Kein Sportler oder gesundheitsbewusster Mensch sollte darauf verzichten!
Unser Tip Nr. 2 hier bei Monday Motivation.

In Norddeutschland zu Hause, in NEW YORK beliebt als „Kale“ – unser Grünkohl!
Er steht uns reichlich zur Verfügung und wird doch völlig unterschätzt! Sein organisches Eisen wird in Verbindung mit seinen Co-Faktoren leicht verfügbar, wenn man ihn regelmäßig in in den Speiseplan einbaut. Frisch als Salat oder im Smoothie (hier die zarten Blätter verwenden und in Maßen), gedünstet als Beilage oder gar schonend getrocknet als Snack, die Konzentration der Mineralstoffe verdichtet sich, Vitamine, Enzyme gehen zum Teil verloren.

Tipp: So produziere ich meine Grünkohl-Chips.
Ca. 200g frischen Grünkohl waschen, abtropfen, grobe Stücke etwas zerkleinern, Backblech mit Backpapier auslegen, gleichmäßig verteilen. Ich würze nach Geschmack mit Kurkumapulver, schwarzem Pfeffer, etwas Meersalz mit einem Teesieb verteilen, ggf. ganz leicht Olivenöl darüber geben.
Backofen 50-60Grad ca. 2 Std., bei leicht geöffneter Tür.

Luftdicht verpacken und innerhalb 14 Tage aufbrauchen.

Aus 200g Rohware bleiben etwa 20g getrocknete Chips, der Mineralgehalt steigt hierbei etwa um das 10fache.

Guten Appetit!

Läuft im Winter: Wie und warum Laufen auch bei Kälte und Dunkelheit großen Spaß macht.

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Minusgrade, Eiswind, Dunkelheit? Für Martina kein Grund, nicht zu laufen. Auch, wenn es manchmal ein kleines bisschen Überwindung kostet, macht es im Winter (fast) genauso viel Spaß wie im Sommer. Hier erfahrt ihr ihre ganz persönlichen Tipps und Motivationsgründe.

Morgens vor der Arbeit? Unbedingt! Selbst wenn es dunkel und teils richtig kalt ist, geht für mich nichts über einen Morningrun. Dabei gilt: Sehen und gesehen werden. Deshalb trage ich immer eine Stirnlampe, Laufkleidung mit Reflektoren und am besten noch eine bunte Mütze. Meine Laufstrecke ist an der Elbe. Allerdings nicht im Dunkeln. In den frühen Morgenstunden bevorzuge ich den Gehweg an einer belebten Straße.

Laufen macht mir immer und überall Spaß. Die warme Wohnung um 6 Uhr morgen zu verlassen, um in der Kälte und Dunkelheit loszurennen, kostet aber schon mal ein bisschen Überwindung. Was mich – neben meiner Laufliebe – antreibt: Nach dem Run gibt’s einen Stopp in der Bäckerei, denn ein Run ohne anschließendes Frühstück mit frischen Brötchen ist kein Run :-)

Sinkt das Thermometer unter Null, ist das für mich – obwohl ich eine echte Frostbeule bin – kein Problem. Wichtig nur: Der Körper muss sich langsam daran gewöhnen. Ist es besonders kalt, achte ich darauf, in einer sehr moderaten Pace zu laufen, um möglichst durch die Nase atmen zu können. Ich sehe oft Läufer, die sich ein Tuch über den Mund ziehen. Gute Idee, mich würde es aber stören.

Raus auf die Straße und sofort Vollgas wäre natürlich Quatsch. Bei Minusgraden walke ich meist die ersten Meter, um Nase und Lunge zu „akklimatisieren“. Ansonsten habt ihr von Mocki ja bereits jede Menge Tipps zum richtigen Aufwärmen bekommen. Baue ich nach dem Lauf ein paar Übungen ein, geht’s dafür nach drinnen – ebenso fürs Dehnen.

Okay, in Hamburg liegt nicht allzu oft Schnee. Wenn doch – und es dazu noch sehr glatt ist –, verzichte ich entweder auf den Lauf oder mache einen Run-Walk: Run, wo die Straßen frei sind. Walk, wo es unübersichtlich ist. Ein Run-Walk eignet sich übrigens auch, wenn man nach einer Auszeit wieder behutsam einsteigen will. Eine weitere gute Alternative: ein Run oder Walk mit diversen Stopps an Parkbänken, Treppen, Baumstumpfen. Hier absolviere ich Übungen wie Dips, Kniebeugen, Standwaage oder baue ein paar Treppensprints ein.

Spezielle Winterlaufschuhe habe ich nicht, wobei ich ein wasserfestes Obermaterial sehr sinnvoll finde. Nicht zuletzt, weil es warm hält. Bei sehr winterlicher Witterung wähle ich dann auf jeden Fall die Schuhe mit dem griffigsten Profil. Warmhalten ist genauso das Stichwort bei den Socken: Ich trage im Winter sehr oft Kniestrümpfe – nicht nur wegen der Kompression.

Friere ich während des Laufens, verdirbt mir das schnell die Laune. Deshalb sorge ich vor und trage lieber eine Schicht mehr als zu wenig – auch, wenn das die meisten Läufer anders handhaben ;-). Dennoch gilt ebenfalls bei mir: In den ersten Minuten lieber etwas frösteln, da die Körpertemperatur schon nach kurzer Zeit steigt. Bei der (warmen) Kleidung sind mir atmungsaktive Materialien wichtig – im Winter darf es gern mal ein Shirt aus Merinowolle sein. Baumwolle ist ein absolutes No Go. Bei extremer Kälte ziehe ich über die Tights einen Laufrock oder eine Shorts.

Während der Wintermonate verzichte ich nicht auf lange Läufe. Bin ich länger als zwei Stunden unterwegs, nehme ich etwas zu trinken mit. (Eis-)Kaltes Wasser finde ich dabei ziemlich unangenehm. Deshalb fülle ich heißen Tee ab, der nach einer Stunde zumindest noch lauwarm ist.

Alles in allem ist für Laufen zu jeder Jahreszeit meine ganz große Leidenschaft und ein absoluter Ganzjahressport. Witterungstechnisch verzichte ich nur bei extremer Glätte und Gewitter darauf. Aber da ich in Hamburg wohne, scheint sowieso meistens die Sonne ;-)

Winterzeit = Erkältungszeit – Gegensteuern mit regionalem „Superfood“

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Dass gerade in der (nass-)kalten Jahreszeit nicht nur weniger oder gar nicht aktive Menschen anfällig für Infekte sind, sondern auch regelmäßig Sport treibende, ist eine Binsenweisheit. Zur Prävention oder begleitenden Therapie greifen viele nicht selten auf Eisen-, Zink-, und Vitamin C in synthetischer Form (Kapseln/Pulver) zu. Dabei bietet uns die Natur eigene Produkte, die genau diese und weitere Spurenelemente auf viel breiterer Ebene bieten. Sie sind eigentlich landläufig bekannt, jedoch ein bisschen in Vergessenheit geraten, dabei sind sie nicht nur gesund, sondern schmecken auch.

Der Hamburger Laufkoch Detlef Rahrt stellt sie in lockerer Abfolge im Rahmen unserer Monday Motivation vor:

Jeder kennt Ingwer, Zitrusfrüchte und Co., aber was ist mit unserem regionalen Superfood aus der Antike?
Mein Tipp: rohes Sauerkraut.

Sauerkraut verbindet gerade für mich als Ausdauersportler mehrere positive Eigenschaften. Es lindert Erkältungen und fördert die Darmflora und damit unsere Gesundheit und Regeneration. Bekanntlich ist es reich an Vitamin C, (A,B, B12, E und K), Kalium, Kalzium, Folsäure, Magnesium, Eisen, Zink und sekundären Pflanzenstoffen. Unbehandelt ist es ein sogenanntes probiotisches Lebensmittel (enthält Bakterien, die die Funktion der Darmflora beeinflussen) über die klassische Fermentation als Weißkohl in Salzlake.

Schon eine kleine Portion reicht zu jeder Mahlzeit, wichtig ist, es über einen längeren Zeitraum in die Essgewohnheiten einzubauen.

Es schmeckt auch prima in der Kombination mit Pellkartoffeln, Meersalz und etwas Leinöl. Zur Abwechslung nehme ich auch gutes Olivenöl, Hanföl oder, für das Gemüt, auch mal Bio-Butter.
Wir wünschen guten Appetit und freuen uns auf den nächsten Beitrag mit einem weiteren regionalen Produkt für unsere Eisenspeicher!